JPG? PNG? EPS? Welches Dateiformat für mein Logo?

Dateiformate – ein trockenes Thema? Ganz im Gegenteil!


Das Thema braucht unserer Meinung noch viel Aufklärung, weil hier unglaublich viele Fehler passieren und jede Menge Unwissenheit herrscht!

 
Dabei ist es eigentlich gar nicht so kompliziert…
 
In diesem Artikel beantworten wir:

  • Welches Dateiformat verwende ich am Besten für’s Web?
  • Welches lässt sich einwandfrei drucken?
  • Was sind die generellen Unterschiede?
  • Und: welches Format sollte ich auf jeden Fall von meinem Logodesigner bekommen?

 

Dateiformat: JPG


JPG oder JPEG – das Format ist wohl das Bekannteste unter allen Dateiformaten.

Jede Kamera erstellt diese Art von Datei. Das JPG-Format (Joint Photographic Experts Group) ist pixelbasiert. Das heißt, wenn man es je nach Auflösung stark vergrößert, werden die einzelnen Pixel (Quadrate) sichtbar. Es kann im Web und im Druck eingesetzt werden. Aber: hier gilt es die Auflösung zu beachten! Sonst wird es unschön.

Im Web reichen 72 dpi (dots per inch), im Druck sollten es 300 dpi sein. Wie du die Auflösung eines Bildes herausfindest? Dazu benötigst du ein Bildbearbeitungsprogramm. Wir arbeiten mit Photoshop von Adobe. Eine Übersicht für kostenlose Photoshop-Alternativen findet ihr hier.

Transparente Hintergründe sind im JPG-Format nicht möglich, d.h. das Bild hat immer einen Hintergrund. 

Zusammenfassung der Verwendung:

  • pixelbasiert
  • Auflösung beachten!
  • Verwendung im Web & Druck
  • kein transparenter Hintergrund möglich

Dateiformat: PNG


PNG – ein weiteres pixelbasiertes Dateiformat.

PNG steht für Portable Network Graphics. Es ist das einzige Format, das beim komprimieren die Bildqualität erhält. Aber: es ist weiterhin ein pixelbasiertes Format. Bei starker Vergrößerung werden auch hier die einzelnen Pixel sichtbar. Ein Pluspunkt des PNG-Formates ist die Transparenz. Bilder können damit ohne Hintergrund gespeichert werden und eignen sich so optimal im Web für den Einsatz von Logos.

Welches Format ist besser – JPG oder PNG?

Vorrangig würde ich im Web das JPG-Format einsetzen. Dieses besitzt oft eine kleinere Dateigröße, was für die Seitenladezeit eine große Rolle spielt. Wie bereits erwähnt, setzen wir PNGs gerne ein, wenn wir einen transparenten Hintergrund verwenden müssen oder möchten. Besonders für Bilder mit einem hohen Rotanteil erzielen wir mit dem PNG-Format bessere Resultate, da diese nicht so sehr verpixeln. Übrigens ist TinyPNG eine tolle Website, mit der man Fotos (JPG oder PNG) einfach für’s Web komprimieren kann.

Zusammenfassung der Verwendung:

  • pixelbasiert
  • Verwendung im Web
  • transparenter Hintergrund

Dateiformate: EPS & SVG


EPS oder SVG – meine absoluten Lieblingsformate!

Diese Formate bestehen aus Punkten und Linien, sogenannten Vektoren. Das bedeutet, du kannst es unendlich skalieren, ohne dass die Auflösung leidet. Ein Logo sollte immer (!) als EPS (Encapsulated PostScript) vorliegen, sonst unbedingt professionell anfertigen lassen. Nur so kannst du garantieren, dass dein Logo im Druck immer gut aussieht.

Das Format SVG (Scalable Vector Graphics) ist ebenfalls ein Vektorformat und wird immer mehr im Web eingesetzt, damit das Logo einwandfrei dargestellt wird.

Zusammenfassung der Verwendung:

  • Vektorbasiert
  • Verwendung im Druck (EPS)
  • Verwendung im Web (vorrangig SVG)
  • transparenter Hintergrund

Solltet ihr Fragen zu Dateiformaten und Logodateien haben, schreibt diese einfach in die Kommentare. Wir freuen uns über dein Feedback!