WordPress – was brauche ich für meine Website?

In diesem Artikel erklären wir dir kurz und knackig, was du alles für den Aufbau deiner WordPress-Website brauchst.


In jedem Briefinggespräch hören wir die gleichen Fragen, wenn es um den technischen Aufbau einer Website geht. Hier herrscht viel Unsicherheit, eine »Das ist mir zu kompliziert! Ich will mich damit gar nicht befassen«-Einstellung. Dabei ist ein Überblick gar nicht so kompliziert. Die technische Einrichtung dagegen ist ja dann ein anderes Thema 🙂

In diesem Artikel erfährst du:

  • Mit welchen 5 Komponenten du eine WordPress-Website aufbauen kannst,
  • welche Kosten ungefähr auf dich zukommen,
  • warum du unbedingt ein SSL-Zertifikat einrichten solltest und
  • wofür du ein Template benötigst.

1. Hosting


Das Hosting deiner Website ist die Grundlage

Als erstes: Serverspeicherplatz buchen!

Um überhaupt ein Website-Projekt zu starten, benötigst du einen Serverspeicherplatz oder einen Hosting-Anbieter. Also einen virtuellen Platz, wo deine Website liegt. Dieser wird von vielen Anbietern wie z.B. 1und1 oder Strato zur Verfügung gestellt. Achte darauf, dass du gleich einen WordPress-Tarif abschließt. Wir haben die besten Erfahrungen mit dem WordPress-Paket von 1und1 gemacht. Die Einrichtung ist richtig einfach, der Service gut und es gibt oft sehr günstige Einsteigerpakete für 1€/Monat im ersten Jahr. Nach 12 Monaten musst du mit ca. 5-10€ pro Monat rechnen. Das kommt darauf an, welches Paket du benötigst. Hier stehen wir für Fragen und Beratung natürlich zur Verfügung.

Im Hosting-Paket ist meistens direkt eine Domain erhalten. Und damit kommen wir auch gleich zu Punkt 2…

2. DOMAIN


Zweiter Schritt: die Wahl einer Domain.

Deine Wunsch-Domain.

Jetzt kommt deine Website-Adresse – auch URL (Uniform Resource Locator) oder Domain genannt – ins Spiel. Für Suchmaschinen sollte diese so einfach wie möglich erklären, worum es geht. Um deine Wunsch-Domain zu finden, kannst du einfach einen kostenlosen Test z.B. bei 1und1 durchführen. Ist deine Domain noch frei – los geht’s! Die Kosten können variieren, je nach Name und Endung.

Achte unbedingt darauf, dass du ein SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer) mit abschließt. Das ist mittlerweile Pflicht! Zu erkennen ist das am kleinen Schlosssymbol im Browser links neben der URL. Das SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass zwischen Computer und Website (mittels https://) eine sichere und verschlüsselte Verbindung hergestellt wird. Ein SSL-Zertifikat sollte mit der Domain im Hosting-Paket enthalten sein. Für weitere URLs – auch Weiterleitungen – belaufen sich die Kosten auf ca. 3-5€ pro Monat und Domain.

3. WordPress


Wordpress ist ein Content-Management-System

Das WordPress-System.

Schon zwei Gründe, warum wir mit WordPress Webseiten aufbauen: es ist kostenlos und das weltweit am weitesten verbreitete System.

WordPress ist ein Content-Management-System. Ein Content-Management-System ist eine Software, die für die Darstellung und Bearbeitung digitaler Inhalte sorgt. Für die Verwendung von Websites gibt es einige. WordPress besitzt aber mit über 60% den größten Marktanteil.

Vorteile: es ist ein Open Source-Programm und steht damit kostenfrei zur Verfügung. Die Installation ist mit dem 1und1-Wordpress-Hosting-Paket unkompliziert. Ansonsten benötigt man etwas tieferes Wissen und ein Programm zur Übertragung via FTP-Server (z.B. FileZilla). Durch Open Source gibt es für WordPress viele und regelmäßige Updates sowie alle Erweiterungen und Individualisierungen, die man sich vorstellen kann. Somit ist alles möglich…

Wordpress-Anmeldung im Browser

Zur Anmeldung in dein WordPress-Backend gibst du einfach deine URL ein plus Zusatz (wp-admin) wie z.B. vielzuweit.de/wp-admin.

Wordpress-Backend in der Übersicht

Hier siehst du das WordPress-Backend – hier die vielzuweit-Website.

4. Template


Das Wordpress-Template bildet das Grundgerüst für deine Website

Jetzt kommt das Grundgerüst für den Look: das Template.

Die Installation von WordPress alleine reicht nicht aus: wir brauchen einen Look! Dafür verwendet man bei WordPress sogenannte Templates oder Themes.

Ein Template legt die optische Richtung einer Website fest und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten. Sozusagen ein Grundraster oder Grundlayout.

Templates gibt es kostenlos, für wenig oder viel Geld und mittlerweile wie Sand am Meer. Da fällt die Auswahl schwer. Kostenlose Versionen taugen unserer Erfahrung nach meist nicht viel und lassen kaum individuelle Einstellungen zu. Unser Lieblingstemplate? Ganz klar Oshine. Vielseitig einsetzbar und mobil unschlagbar. Achte darauf, dass wirklich alle Funktionen enthalten sind, die du dir wünscht. Sonst musst du mit einem neuen Theme von vorne beginnen.

Investieren sollte man bis ca. 70€. Die Kosten sind einmalig und für immer. Also eine gute Investition für die Individualität deiner besonderen Website!

5. Design


Das eigene Design für deine Website.

Last but not least: das Design.

Nur die Installation eines Templates reicht nicht aus. Wir wollen die Seite ja auf dich und deine Bedürfnisse individuell anpassen. Dafür müssen wir uns in die Funktionen des Templates einarbeiten und alle für uns wichtigen Möglichkeiten nutzen lernen.

Hier kann man Stunden und Wochen verbringen, um die Homepage nach den eigenen Vorstellungen aufzubauen und optisch zu gestalten. Denn ein Template bietet meist viele Variationen an.

Erster Schritt für uns: eine Seitenstuktur und grobe Aufteilung der Seiten. Welche Inhalte musst du für deine Kunden zur Verfügung stellen? Wo würde er suchen? Aber auch immer wieder: reduzieren. Was benötigst du inhaltlich und optisch wirklich? Welches Feature würde die Seite überladen? 

Vor allem auch auf Benutzerführung, Farbgestaltung, Textlängen und Suchmaschinenoptimierung achten. Für die Verwendung von Bildern und Bildgrößen findest du hier einen hilfreichen Artikel. Das Thema Design ist natürlich sehr individuell, komplex und verdient einen eigenen Artikel!

Zusammenfassung


Auf einen Blick:

Wie eine Website aufgebaut ist, ist an sich keine Wissenschaft. Nur mit 5 Komponenten – Hosting, Domain, WordPress, Template und Design – lässt sich bereits eine eigene Homepage realisieren.

Eine kleine Kostenübersicht ohne Gewähr:

  • Hosting = ca. 10€/Monat je nach Bedürfnis
  • Domain = eine ist meist im Hosting-Paket enthalten, sonst sehr variabel je nach Name und Endung + SSL-Zertifikat = meist enthalten, sonst 3-5€/Monat
  • WordPress = kostenlos
  • Template = max. 70€
  • Design = auf Anfrage 🙂

Hier findest du noch eine Übersicht der einzelnen Schritte:

Auf einen Blick: diese Komponenten brauchst du für deine Website

Wir hoffen, der Artikel hat dir geholfen. Wir freuen uns über Fragen und Anregungen – einfach in die Kommentare schreiben. Wir sind gespannt…